Das Denken in nationalen Booten (die angeblich voll sind oder gegeinander kämpfen müßten) greift zu kurz, denn wir leben in dem einen Raumschiff Erde! Doch weil unsere Neugier und unserer angeborener Forscherdrang von frühester Kindheit an gebremst worden ist, bringen wir es im allgemeinen nicht fertig, unserem Potential entsprechend zu denken. Es ist sehr wohl möglich und überaus vernünftig, der ganzen Menschheit einen höheren Lebensstandard zu verschaffen, ohne dass dabei einer den anderen ausbeutet, sodass sich alle an der Welt erfreuen. Aber es fällt uns leichter, in dieser Gesellschaft an unseren kurzsichtigen Vorstellungen und engen Spezialisierungen festzuhalten und es anderen – in erster Linie den Politikern – zu überlassen, einen Weg aus dem gemeinsamen Dilemma zu finden. Diese Neigung der Erwachsenen zur Engstirnigkeit hat freilich keine Perspektive! Doch jeder von uns hat (das Recht) etwas beizutragen. Unsere Zukunft hängt vom selbständigen Denken jedes Einzelnen ab, und nicht davon, irgendwelchen Regeln zu folgen, oder gar einem Kommando. Ich rege nur das Individuum an, sich auch im Ganzen mit als Koordinator des Raumschiffes Erde einzubringen! Konzerne und Staaten machen sich darüber ja keine Gedanken um die Erde als Ganzes, sondern nur um ihre Geschäftsziele (dafür werden die Manager bezahlt), die Probleme ihres Staates, nicht die des Raumschiffes Erde.

Der us-amerikanische Weltbürger Buckminister Fuller hat den Begriff “Raumschiff Erde” erfunden, die Erde als wunderschönes Schiff anzusehen, das gut gesteuert werden müsse, um endlich die Grundbedürfnisse aller Menschen zu decken. Konzerne und Staaten machten sich darüber ja keine Gedanken um die Erde, sondern nur ihre Geschäftsziele, die Probleme ihres Staates, nicht die des Raumschiffes Erde.  Ich möchte der Menschheit wirklich helfen, sich selbst zu erkennen und zu begreifen, dass wir kein anderes haben als unser kleines Raumschiff Erde, auf dem wir mit etwa 60 Tausend Meilen in der Stunde um die Sonne brausen!

Vor allem und immer wieder ging es Fuller darum, die dringendsten Probleme der Menschheit zu lösen: absolute Armut etwa und damit den Hunger weltweit endlich abzuschaffen; den Lebensstandard aller Menschen in ungeahnter Weise zu erhöhen: Es ist sehr wohl möglich und überaus vernünftig der ganzen Menschheit einen höheren Lebensstandard zu verschaffen, ohne dass dabei einer den anderen ausbeutet, sodass sich alle an der Welt erfreuen.

Natürlich hat unser Versagen viele Ursachen, aber eine der wichtigsten liegt darin, dass die Gesellschaft meint, Spezialisierung sei der Schlüssel zum Erfolg. Sie übersieht dabei, dass Spezialisierung komprehensives, das heißt umfassendes Denken ausschliesst. Das bedeutet, dass die potentiell intergrierbaren technisch-ökonomischen Vorteile, die aus den Myriaden von Spezialisierungen erwachsen, gar nicht integrativ begriffen und deshalb nicht verwirklicht werden, oder nur auf negative Weise – durch neue Waffenausrüstungen oder durch die industrielle Unterstützung der Kriegstreiberei.

Alle Universitäten sind zunehmend auf immer feinere Spezialisierung ausgerichtet worden. Die Gesellschaft nimmt an, diese Spezialisierung sei natürlich, unvermeidlich und wünschenswert. Aber wir beobachten ja schon bei einem kleinen Kind, dass es an allem interessiert ist und im unmittelbaren Auffassen, Begreifen und Koordinieren seinen Erfahrungsschatz ständig erweitert.

Weil unsere Neugier und unserer angeborener Forscherdrang von frühester Kindheit an gebremst worden ist, bringen wir es im allgemeinen nicht fertig, unserem Potential entsprechend zu denken, sagt Fuller: Es fällt uns leichter in dieser Gesellschaft, an unseren kurzsichtigen Vorstellungen und engen Spezialisierungen festzuhalten und es anderen – in erster Linie den Politikern – zu überlassen, einen Weg aus dem gemeinsamen Dilemma zu finden. Diese Neigung der Erwachsenen zur Engstirnigkeit hat freilich keine Perspektive, weshalb sich Bucky, wie er sagte, in “kindlicher” Hoffnung bemühte, diesem Treiben etwas entgegenzusetzen.

Eines der wichtigsten Motive des Menschen ist es, zu verstehen   und verstanden zu werden. Alle anderen Lebewesen sind für hochspezialisierte Aufgaben bestimmt. Nur der Mensch scheint als komprehensiv Verstehender zur Koordination der lokalen Angelegenheiten des Universums geeignet zu sein. Wäre der Mensch im Gesamtplan der Natur als Spezialist gefragt, dann hätte sie ihn dazu gemacht; sie hätte ihn mit einem Auge zur Welt gebracht und mit einem daran befestigten Mikroskop.

Ich versuche nie, jemandem zu sagen, was er zu tun hat – und zweitens: darum dreht es sich ja beim Individuum: dass es sich einbringt. Jeder von uns hat etwas beizutragen. Doch das hängt vom selbständigen Denken Jedes Einzelnen ab, und nicht davon, irgendwelchen Regeln zu folgen, oder gar meinem Kommando.

Wir sind alle Pioniere, wir alle sind Teil dieses großen unglaublichen Geheimnis, und ganz gleich was ein Mensch auch tut, stets trägt er dazu bei, wie sich alles entwickelt und später ergibt auf der Welt, immer und überall.

File:BuckminsterFuller flipped.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Buckminster_Fuller

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