ARD diskutiert Flüchtlingstod vor Lampedusa!

Hart aber fair
Nur ein Felsen im Mittelmeer, aber ein Symbol für die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Auf Lampedusa prallt die heile Welt der Touristen mit dem Überlebenskampf der Bootsflüchtlinge aufeinander.
Lampedusa – der äußerste Rand Europas. Ein italienischer Touristenort und gleichzeitig Hoffnung für tausende Flüchltinge aus Afrika. Schon jetzt haben in diesem Jahr mehr Menschen hier Zuflucht gesucht als je zuvor. Schlepper bringen sie über das Mittelmeer, überlassen sie in uralten Booten ihrem Schicksal. Viele überleben den Versuch nicht, andere werden in internationalen Gewässern abgefangen und ohne Prüfung ihres Asylanspruchs zurück gebracht. Wer die Überfahrt schafft, wird von der Küstenwache an Land gebracht – in das Auffanglager der Insel. Hier können 800 Menschen vorübergehend untergebracht werden. Die Insel lebt allerdings vom Tourismus. Die Gäste sollen hier unbeschwerte Ferien verleben. Ein fast nicht zu lösender Konflikt für die Einheimischen, die sich einerseits um die Flüchtlinge, andereseit aber auch um ihr Geschäft, den Tourismus, kümmern müssen.
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